Hiland Sun Stable

Ein Felle-Stall. Normalerweise spiele wir auf Howrse.de, aber hier haben wir unser eigenes Forum, Liebste grüße Sylvana. und Annika-Nicky von Howrse.de!


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Storys zum Gestüt

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1 Storys zum Gestüt am Fr Jul 09, 2010 1:47 am

Vampire Night

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Hier kommen alle storys hin.

2 Re: Storys zum Gestüt am Di Jul 13, 2010 8:19 pm

Vampire Night

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Sarasvati - Die gefleckte Göttin

"Du bist so klein geworden.",seuftzte Ludwig wärend er den Conemmara Wallach striegelt.Das Pony schnaubte und stubste ihn an.Ludwig lächelte.Obwohl er längst zu gross war um das Pony noch zu reiten liebte er es abgöttisch und pflegte es wann immer er Zeit hatte."Weisst du bald bekommst du einen neuen Reiter.Adrian ist jetzt sechs geworden und Mum und Mami haben beschlossen dass er dich bekommt.",erzählte er dem Pony mit einem gewissen anflug von wiederwillen.Natürlih wusste er dass sein kleiner Bruder das Pony jetzt schon liebte und es sicher niemals schlecht behandeln würde aber trozdem missfiel es ihm sein Pony herzugeben. Ludwig wusste selbst dass er mit fast fünfzehn zu gross für seinen Freund war.Er hatte ihn in letzter Zeit auch garnicht mehr geritten sonder war nur mit den Selle Français und den Ardennern unterwegs oder auf dem Reitplatz gewesen."Weisst du Amadeo,"sagte er,"Du bist das beste Pferd der Welt und ich werde dich immer von allen am meisten lieben." Der Wallach schnaubt und nickte mit dem Kopf dass seine Flachsfarbene Mähne nur so flog."Louis!",rief plötzlich eine feine Kinderstimme und er drehte sich um.Sein kleiner Bruder kam zu ihm gelaufen und bremste genau vor ihm scharf ab."Louis!Louis! Darf ich dir helfen? Bitte,bitte!",fragte er mit zuckersüssem Blick. Ludwig hatte seinem kleinen Bruder noch nie wiederstehen können. Er lächelte und meinte:"Ja kannst du.Willst du Amadeo striegeln?" Der Kleine nickte eifrig und nahm den Striegel.Ludwig zeigte ihm wie und wo er Amadeo am besten striegeln sollte."Sind Mama und Mum schon weggefahren?",fragte er seinen kleinen Bruder worauf der eifrig nickte. "Sie haben Kiara und Mariam mitgenommen.Ich wollte leiber bei dir bleiben." Ludwig lächelte. Seine Eltern wollten heute ins 80 km entfernte Avingon zum Pferdemarkt fahren. Sie wûrden also bis zum Abend nicht wiederkommen. "Weisst du was Adrien?!" sagte Ludwig "Was denn?",fragte sein kleiner Bruder."Wir machen zusammen einen Ausritt. Ich reite auf dem neuen Hengst und nehme dich am Führstrick mit.Was hällst du davon?",sagte er. Adriens Augen leuchteten.

Die Fahrt nach Avingon verlief ohne Probleme gab es ein zwei Pausen mehr da Mariam natürlich bei jeder Raststätte die sie sah ganz dringend zur Toilette musste aber man war noch vor Mittag angekommen.Der Pferdemarkt von Avingion fand nur einmal im Jahr statt und hier wurden Pferde aller Rassen und Alterskategorien verkauft und gekauft. Auch wir hatten zwei Pferde die es an den Mann oder die Frau zu bringen gab. Zwei Jährlinge meines Hengstes Novalis beide mit bester Abstammung und ausgezeichnet. Sie zu verkaufen würde uns sicher einiges einbringen und ich konnte ja auch nicht alle Pferde behalten. In Avingon angekommen suchten wir erst nach einem Parkplatz und meldeten uns an. Die Jährlingsauktion für Selle Français sollte erst am Nachmittag stattfinden so hatten wir Zeit uns in aller Ruhe um zusehen denn wir waren nicht nur zum verkaufen hierher gekommen."Mal sehen ob wir ein Pferd für Louis finden.",meinte meine Frau und nahm Mariam auf den Arm."Ein ganz schönes Pferdi muss Louis zum Geburtstag bekommen.",meinte Mariam. "Wir finden schon eines.Hier gibt es soviele Pferde da ist bestimmt auch das richtige für Louis dabei."Wir sahen uns auf dem Gelände um.Viele Züchter aus ganz Frankreich, aber auch aus England,Deutschland,Spanien und Italien waren hierher gekommen.Sie alle wollten Pferde kaufen und verkaufen.Wir wanderten also über das Gelände und begutachteten die Pferde.Alles vom winzigen American Minature bis zum schweren Clydesdale waren vertreten.Da Louis Dressur und Cross auf Turnieren ritt suchten wir natürlich nach einem Pferd das genau diese Qualitäten aufwies. Mir sprang ein schöner Trakehnerwallach ins Auge. Glanzrappe mit einem Stern und einer weissen Fessel.Seine Augen wirkten stolz und unnahbar.Louis war ein sehr guter Reiter aber es gibt Pferde die selbst einem guten Reiter die Hölle heiss machen konnten und dieses Pferd, das sah ich mit einem Blick ,war genau so eines.So schön und gut ausgebildet der Wallach auch war,er wäre nichts für Louis gewesen.Wir suchten also weiter aber ein Pferd,das sowohl wunderbare Gänge als auch ein gutes Sprungvermögen und Ausdauer hat,ist nicht einfach zu finden. Kiara hatte sich bereits abgespalten und meinte sie wolle erst einmal alleine suchen.Wir hatten sie gehen lassen weil sie mit ihren zwölf schon sehr erwachsen war und wussten dass sie sich nicht einfach so von jemandem bequatschen liess. Gerade als ich eine Sella Italiano Stute begutachtete tauchte sie auf und meinte: "Mum komm schnell ich habe das richtige gefunden." Ich entschuldigte mich beim Züchter und meinte ich käme später nochmal wieder und folgte Kiara an den Stânden und Pferdehängern vorbei. Ganz am anderen Ende des riesigen Platzes stand ein kleiner Hänger neben dem zwei Pferde grasten. Es waren zwei Stuten. Ein kleines Shettlandpony und eine zierliche Stute die mit ihrem gescheckten Muster an eine Kreuzung zwischen einem Paint Horse und einem Araber erinnerte.Das Shetty bemerkte uns und wieherte laut worauf die Scheckenstute den Kopf hochriss und weghüpfte.Sie schien etwas nervôs und legte die Ohren leicht nach hinten. Vorsichtig und leicht gebügt näherte ich mich ihr und sang ihr ein Lied vor das ich von einem Indianer beigebracht bekam als ich in Amerika,über 3 Monate, einen Kurs in "Native Natural Horsemanship" besucht hatte. Die Stute beruhigte sich wieder,sie war warscheinlich wegen den ganzen Geräuschen und den vielen fremden Pferden einfach nur nervös.Sie sah mich ganz interessiert an und ihre Ohren drehten sich wieder nach vorn. Ich war überrascht. Die Ohren waren zueinander gedreht und berührten sich fast mit ihren Spitzen. "Ein Marwari?!",rief ich aus und schon im nächsten Moment tauchte eine junge Frau im Sari auf.Sie fragte mich sofort ob ich interesse an der Stute hätte und ob ich sie mal reiten wolle.Ich war so perplex dass ich einfach zu sagte sie mal Probe zu reiten. Die Frau drehte sich um und rief einem Jungen etwas zu. Dieser tauchte wenig später mit einem Sattel und Zaumzeug auf. Unter dem Sattel war die Stute ein Traum. Wundervolle fleissende Gânge, unendliche Grazie und voll konzentriert. Wenn sie auch so über Hindernisse gehen wûrde dann wâre sie perfeckt. Ich fragte die Frau ob man auch mit ihr Springen könnte und sie meinte nur ich solle es ruhig ausprobieren. Der Junge baute schnell aus ein paar Strohballen ein Hinderniss. Ich gallopierte an und was folgte war ein Traum. Die Stute sprang nicht,sie flog über das Hinderniss. Da wusste ich sie war perfekt.Ich stieg wieder ab und der Junge nahm sie am Zügel. Ich rief schnell Julien an. Der Tierarzt war zusammen mit uns nach Avingon gefahren weil er sich über neue Untersuchungstechniken informieren wollte und wusste dass wir vor hatten ein Pferd kaufen. Es dauerte nicht lange und er kam zu uns um die Stute zu untersuchen. Sie war offenbar kerngesund. Die Frau im Sari bot die Stute zu einem relativ günstigen Preis an und Julien meinte ich sollte unbedingt zuschlagen. Auf seinen Rat hin nahm ich das Pferd und bekam das Shetlandpony gratis dazu. Ich wollte es zwar nicht erbarmte mich dann aber des kleinen Tieres und nahm es mit."Ein sehr gutes Geschäft." meinte Julien und grinste. Ich blieb stehen und sah ihn an. "Julien Dumont was verschweigst du mir gerade.",fragte ich mit strenger Stimme. Er grinste erneut und meinte :" Man bekommt nicht alle Tage drei Pferd zum Preis von einem." Ich blieb wie angewurzelt stehen."Bitte?!",meinte ich und er erwiederte," Ja die Stute ist trächtig." Ich hatte also eine trächige Stute gekauft. Wir würden mit vier Pferden zurück kommen obwohl wir nur zwei kaufen wollten.Ach was solls. Als Julien,Kiara und ich mit den Pferden beim Transporter ankamen sass Mariam neben Nicolas, dem Lebensgefährten von Julien, und liess sich von ihm eine Geschichte erzählen. Als sie uns sah kam sie herüber gelaufen um sich das Shetty anzusehen.Sie steichelte das Pony das daraufhin die Augen schloss."Wo ist denn meine Frau?",fragte ich und Nicolas sagte mir dass sie die beiden Jährlinge im Auktionsring führte. Das hatte ich ganz vergessen aber ich wusste dass ich mich auf sie verlassen konnte.Wärend wir warteten kümmerten sich Kiara und Nicolas um unsere beiden Neuzugänge und ich sah mir nochmal die Papire der Stute durch. Die Stute trug den Namen Sarasvati und war ein reinrassiger Marwari. In Indien war sie offenbar ins Stutbuch eingetragen. Das Pony hiess Lakshmi. Ich sah die flauschige Kugel an und meinte als mein Blick auf den dicken Bauch des Ponys fiel:"Sie hätten dich wohl besser Ganesha genannt." Das Pony sah zu mir auf und wieherte fröhlich.

Als die Auktion vorbei war verluden wir schon mal die Stute und das Pony während wir auf meine Liebste warteten. Wenig später kam sie mit der Arabofriesenstute die sie bereits im Blick hatte und wir wurden vor ein kleines Logistisches Problem gestellt. Drei Tiere und nur Platz für zwei. Troz der Gefahr dass sie sich verletzen könnten entschieden wir uns dazu Marwari und Pony auf die eine Seite des Hängers zu stellen und die deutlich grössere Stute auf die andere Seite.Wir fuhren nach hause und es war bereits dunkel als wir ankamen. Mariam schlief bereits tief und fest und Nicolas bot an sie hoch zu tragen. Ludwig stand in der Tür und begrüsste uns."War es nicht zu anstrengend?",fragte er und liess sich in den Arm nehmen."Nein." ,antwortete ich,"Da drinnen ist übrigens dein Geburtstagsgeschenk." Louis sah mich an und in seinen Augen sah ich ein Leuchten.Da wir sowieso die Pferde ausladen mussten nahm ich ihn mit und der durfte seine Stute selbst aus dem Transporter führen. "Ein Marwari?!",meinte er und sah mich fragend an. "Eine ganz besondere Stute für einen ganz besonderen Sohn.",erwiederte ich und lächelte, "Sie hat übrigens auch traditionelles Zaumzeug und ein Fohlen inklusive." Ludwig sah mich an und warf dann einen Blick in den Transporter."Nein es ist noch drinnen.",antwortete ich auf die nicht gestellte Frage und piekste der Stute leicht in den Bauch.Sie drehte den Kopf und sah mich fragend an.Ich lachte. Wir brachten die Pferde in die vorbereiten Boxen.Die Marwaristute kam zusammen mit dem Shetty in eine Gemeinschaftsbox. Neugierig schaute sie in die Stallgasse. "Willkommen Zuhause Sarasvati!",sagte ich und streichelte ihre Nüstern. Ludwig kam mit einem grossen Haufen Heu und einem Eimer Wasser. Er fütterte und tränkte die Stute.Sie stubste ihn an worauf er ihren Kopf streichelte."Magst du sie?",fragte ich Ludwig."Sie ist traumhaft!",meinte er, " Eine wundervolle gefleckte Göttin!"

3 Re: Storys zum Gestüt am So Aug 01, 2010 9:05 pm

Vampire Night

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Drei sind einer zuviel

Seit einer Woche waren Julien,unser Tierartzt, und ich jede Nacht auf der Weide um bei eventuelle auftretenden Komplikationen sofort zur Stelle zu sein. Der Ultraschall meiner Stute Ermesinde hatte,wie erwartet, ergeben dass sie wieder Zwillinge bekam. Schon bei ihren vorherigen beiden Schwangerschaften hatte sie Zwillinge bekommen und offenbar gab sie diesem Umstand weiter denn auch eines ihrer Fohlen hatte eine Zwillingsschwangerschaft.Die Stute ging unruhig auf und ab und schnaubte leise. Ganz plötzlich blieb sie stehen und liess sich nieder. Julien und ich stiegen über die Mauer blieben aber erst einmal etwas abseits um die Stute nicht zu stören. Das erste Fohlen kam schnell und völlig problemlos zur Welt und auch das Zweite war verhältnismässig zügig da. Beide Fohlen lagen neben ihrer Mutter im Gras.Ermesinde war noch zu erschöpft um sie abzulecken deshalb kam ich mit Julien zu ihr und wir rieben die Fohlen leicht trocken. Julien stutzte leicht als er merkte dass Ermesinde immernoch nicht aufgestanden war und ging zu ihr um sie sich anzusehen. Offenbar presste die Stute nochimmer obwohl sie kaum noch Kraft dazu hatte. "Was ist mit ihr?",fragte ich während ich das eine Fohlen weiter abrubbelte. "Warscheinlich kriegt sie die Nachgeburt nicht raus.Ich hole sie so.",meinte Julien und zog die Gummihandschuhe aus seiner Manteltasche. Er zug sie an und griff in die Stute hinein. Plötzlich wurde er kreidebleich und meinte aufgeregt:"Schnell das Handy! Ruf die Klinik an da ist noch eines drin!" Statt der Nachgeburt hatte Julien kleine Hufe gespürt. Ich griff nach hinten und zog mein Handy aus der Hosentasche. Die Klinik war per Kurzwahl eingespeichert.Noch während ich mit der Klinik telefonierte war Julien zu seinem Jeep gehastet und hatte sein OP Bestek und der Narkosespritze geholt. Ermesinde war zu erschöpft um aufzustehen, sie in einen Hänger zu bekommen wäre höchstens mit einem Gabelstapler möglich gewesen. Die Weide war nun wirklich der unsterilste Ort an dem man operieren konnte aber es gab keine andere Möglichkeit wenn wir die Stute und vielleicht auch das Fohlen retten wollten. Noch während ich den Strahler hielt ,damit Julien sah wo er hinschnitt,rief ich bei Nicolas, Juliens Lebensgefährte, an damit er schnellst möglich kommen konnte um die Stute zu versorgen wenn Julien mit dem Fohlen in die Klinik fuhr. Julien schnitt das Fohlen aus dem Leib seiner erschöpften Mutter.Es atmete nicht mehr und Julien versuchte es zu reanimieren.Die atmung,wenn sie auch nur sehr schwach war kehrte zurück und im gleichen Augenblick traf auch Nicolas ein. Neben Nicolas kleinem Renault hielt ein Streifenwagen,aus dem Matthieu,der Dorfpolizist ausstieg. "Ich werde mit Blaulicht vor Julien fahren damit der schnell nach Montélimar kommt.",erklärte Matthieu und versuchte mich etwas zu beruhigen. Nicolas zog sich schnell Handschuhe an und übernahm Juliens Posten an der Stute damit dieser das Fohlen in den Jeep bringen konnte.Während Nicolas im Licht des Strahlers die Stute zunähte, fuhr Julien mit dem Fohlen halb auf dem Beifahrersitz halb auf dem Schoss hinter dem Streifenwagen her. Meine Hand zitterte als ich den Strahler hielt."Ganz ruhig.",flüsterte Nicolas und zog die Aufwachspritze auf," Sie schaffen das.Da bin ich mir ganz sicher." Ermesinde wirkte etwas benommen als sie aufwachte versuchte aber nicht sofort aufzustehen.Ihre beiden Fohlen lagen im Gras und wirkten etwas verstört.Während Nicolas sich um die Stute kümmerte und ihr einen Tropf gab sah ich nach den beiden Fohlen und steichelte sie kräftig um sie zu beruhigen. Erst als Ermesinde versuchte wieder aufzustehen liess ich von den Fohlen ab. Nun versuchte auch das erste Fohlen auf die Beine zu kommen um den ersten Schluck nehmen zu können. langsam schwankte es zu ihr und begann zu trinken. Auch das zweite Fohlen stand wackelig auf und machte sich genauso taumelnd auf den Weg zu seiner Mutter."Wir holen sie am besten in die Box.",schlug Nicolas vor und ich nickte. Ich verliess die Weide und holte die grosse Schubkarre. Wir luden die Fohlen auf die Schubkarre und ich führte Ermesinde von der Weide zum Stall wârend Nicolas die Fohlen in der Karre hinterherschob. Ich hatte schon am Morgen eine Box für sie einrichten lassen. Ermesinde und die Fohlen waren nun im trockenen und wesentlich sauberen Stall und konnten sich von der Strapaze erholen. Ich jedoch sass noch immer auf glühenden Kohlen. Wie ging es dem Fohlen? Wûrde es überleben? War es vielleicht schon tot? All diese Fragen quälten mich und Nicolas nahm mich mit in die Küche unseres Hauses.
Als wir in die Küche kamen warteten meine Liebste und Ludwig schon auf uns."Mum was ist passiert? Warum war die Polizei hier?",fragte Louis ganz aufgeregt und auch meine Liebste meinte:"Was ist denn passiert? Julien ist so schnell mit Matthieu weggefahren." Ich seuftzte und erwiederte etwas schwach:"Kann ich vielleicht zuerst einen Tee haben?" Meine Liebste nickte nur und holte die Teekanne und füllte sie mit Wasser.Louis schwieg, hatte aber ein aufgeregtes Flimmern in den Augen. Erst nachdem ich die Tasse Tee getrunken hatte war ich richtig in der Lage zu erzählen was passiert war. Louis hörte aufmerksam zu und seine Augen wurden immer grösser. "Drillinge?! Das ist doch so unglaublich selten.Wie geht das überhaupt?Sie hat doch nur zwei Eierstöcke.",fragte er energisch und Nicolas antwortete ihm ganz ruhig."In Ermesindes Linie gibt es eine genetische Disposition zur Mehrlingsgeburt.Ihre Hormone sind so dosiert dass sie mehr als einen Eisprung gleichzeitig hat.Und zwar in beiden Eierstöcken mehr als einen gleichzeitig." Louis schwieg.Ich legte meinen Kopf in meine Hände und seuftzte. "Was hast du vor wenn das Fohlen überlebt? Denkst du Ermesinde kann auch noch ein drittes Fohlen umsorgen?",fragte Nicolas um die Stille zu brechen. "Nein ein drittes schafft sie nicht,ihre Milch reicht gerade so für zwei Fohlen.Ich werde sobald ich mehr weiss die Höfe abtelefonieren ob jemand eine Amme für das Fohlen hat.",antwortete ich ohne aufzusehen. Wieder herrschte schweigen. Das Handy lag vor mir auf dem Tisch und ich konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden. Wir sassen mindestens zehn Minuten nur schweigend da als plötzlich das handy zu klingeln begann. Zu tode erschreckt griff ich danach und hob hastig ab. "Julien?!",fragte ich mit zittriger Stimme. "Hallo!",antwortete er matt."Das Fohlen? Wie geht es dem Fohlen?",fragte ich aufgeregt und er erwiderte ruhig:"Es geht ihm gut.Sie meinen er kommt durch aber er muss mindestens zwei Tage bleiben. Nach einem dutzend Spritzen und zwei Tagen unter der Infrarotlampe kann er nach Hause. Es war wirklich knapp und ohne Matthieu wäre es warscheinlich schief gelaufen." "Ist er noch bei dir? Wenn ja sag ihm meinen unendlichen Dank.",sagte ich."Werde ich machen.Sag Nicolas dass ich heute Abend nicht nach Hause komme ich schlafe hier in der Klinik.",erwiederte er und ich meinte:"Werde ich machen. Vielen Dank Julien!" Ich legte auf und mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen."Und?!",wollten Nicolas,Louis und meine Liebste wissen. "Es kommt durch!",antwortete ich und lächelte etwas erschöpft. Das Fohlen war auf dem Weg der Besserung und bald könnte es wieder zurück zu uns.Nun galt es eine Amme für das Fohlen zu finden.
Fast zwei Stunden verbrachte ich damit alle Höfe in der Umgebung von 20 km abzutelefonieren ob jemand eine Stute hätte die eventuel meine Fohlen mitsäugen könnte doch nirgends war eine Stute aufzutreiben. Erst mein letzter Versuch vor der Option Handaufzucht brachte mir einen Erfolg.Die Tierschutzstation hatte vor zwei Tagen eine vollkommen verwahrloste Poitoueselin samt Fohlen bekommen.Das Fohlen war letzte Nacht verstorben doch die Eselin gab noch Milch. Ich war bereit sie sofort aufzunehmen. Wir besassen schon einen Poitou Hengst und der würde sich bestimmt über die Stute freuen. Da ich sie so dringend für das Fohlen brauchte einigten wir uns darauf den Papierkram auf später zu verschieben und man versicherte mir dass die Eselin schon morgen zu mir auf den Hof ziehen könne. Als ich aufgelegt hatte fühlte ich mich endlich wieder ganz ruhig.Ich war so erleichtert dass ich mich zurücklehnte und darüber nachdachte wie ich die drei Fohlen nennen könnte doch mir fiel nichts ein. Da die Sonne langsam aufging entschloss ich mich dazu endlich ins Bett zu gehen und die stressige nervenaufreibende Nacht erst einmal hinter mir zulassen.



Zuletzt von Vampire Night am Mo Aug 02, 2010 1:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

4 Re: Storys zum Gestüt am So Aug 01, 2010 9:45 pm

Annika-Nicky

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Moderator
Oh man drei Fohlen ._.' die arme Stute Shocked

5 Re: Storys zum Gestüt am Mo Aug 02, 2010 12:40 am

Vampire Night

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Es sollten ja auch eigentlich nur Zwillinge werden. Auf dem Ultraschall hat man kein drittes Fohlen gesehen.

6 Re: Storys zum Gestüt am Mo Aug 02, 2010 1:14 am

mimi149

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ich will wissen wie es weiter geht hat das fohlen überlebt??? Very Happy

7 Re: Storys zum Gestüt am Mo Aug 02, 2010 1:29 am

Franzi

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wie geht die geschichte weiter???

8 Re: Storys zum Gestüt am Mo Aug 02, 2010 2:47 am

Vampire Night

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Unglückszahlen können auch Glück bringen

"Maaamiiii!"

Adriens Stimme hallte durch das ganze Haus und wurde begleitet von Rustys wildem Gekläffe. "Sei still, du weckst sonst noch die Gäste!", hörte ich Louis in einem wesentlich ruhigeren Ton sagen. "Aber Mami muss aufstehen und sich fertigmachen, und sich noch um Uriel kümmern, sonst kommen sie zu spät!", beklagte sich der Kleine. "Du weisst doch, dass sie eine unverbesserliche Langschläferin ist."
Die Beiden konnten ja nicht ahnen, dass ich schon seit Stunden auf den Beinen war. Ich hatte vor Aufregung nicht mehr schlafen können. Mein Friesenhengst Uriel hatte schon einige Körungen hinter sich; ich hingegen war zum ersten Mal mit dabei und hatte das Gefühl, nervöser zu sein als das Pferd. Ich wollte gar nicht wissen, wie es Louis ging...er sollte Uriel führen, und obwohl er die Sache eigentlich ganz ruhig anging, wusste ich, dass er sich eine schlechte Platzierung sehr zu Herzen nehmen würde. Ich verliess das Schlafzimmer und machte mich auf den Weg in die Küche, wo ich mir ein leichtes Frühstück gönnte. Dann machte ich mich auf den Weg zu Uriels Box und sah einen kleinen roten Käfer Cabrio auf unserem Gelände stehen. Offensichtlich war Mélanie, eine unserer Nachbarinnen, die mich im Café vertreten sollte, schon da.

Ich betrat die Stallgasse und wurde von einem sanften Wiehern aus grossen, schwarzen Nüstern begrüsst. Uriel war ein Macho sondergleichen; wenn irgendwo interessante Stuten in der Nähe waren oder Leute, die ihn beobachteten, plusterte er sich immer extra auf. Anderen Hengsten gegenüber war er anfangs misstrauisch, aber selten aggressiv. Er konnte aber so sanft sein wie ein Engel, und genauso sah er mich nun an. "Na Grosser?" sagte ich und streichelte ihm den Kopf, worauf er mich anstupste. "Jetzt wirst du hübsch gemacht." Zuerst fütterte ich ihn, und dann führte ich ihn vor den Stall und band ihn an, um ihn zu striegeln und mich um seine Mähne zu kümmern. Ich hatte schon öfters Friesen bei Körungen gesehen und festgestellt, dass ihre Mähnen nur selten geflochten waren; meistens wurde sie offen gezeigt. Ich entschied mich jedoch für einen grossen, lockeren Zopf, der die Mähne etwas in Schach hielt, ohne zuviel von ihrer Schönheit zu verstecken. Während ich mich um Uriel kümmerte, kamen meine Jungs in den Stall, wahrscheinlich um zu sehen, was sie machen sollten, damit ich doch nicht zu spät komme. Louis blieb abrupt stehen, sah mich mit grossen Augen an und meinte: "Wie - du bist schon wach?" Ich musste schmunzeln. "Ja, ich bin schon wach", antwortete ich "und du kannst mir gleich helfen, die Box auszumisten, und die box von Petz muss auch noch saubergemacht werden." Nicht weit von mir stand meine Liebste und polierte Samson's Pride, einen unserer Ardenner, auf Hochglanz. Er sollte an der Kaltbluthengstkörung teilnehmen. Adrien nahm tief Luft. "Sag mal, Mami", fragte er mich, "passen Petz und Uri überhaupt in einen Hänger?" Uriel schnaubte energisch und stampfte auf. Er konnte es überhaupt nicht leiden, wenn man ihn Uri nannte. Ich hingegen musste lachen. "Natürlich passen die Beide da rein! Unser Petz ist zwar ein Wuchtbrummer, aber sooo dichk ist Uriel jetzt nun auch wieder nicht. Wenn ihr fertig seid, könnt ihr eich ja schonmal ins Auto setzen, wir verladen sie dann noch." Wir hatten das Glück, dass sowohl Petz als auch Uriel leicht zu verladen waren und wir sie somit problemlos in den Hänger bekamen.

Wir machten uns also auf den Weg nach Avignon und waren sehr gut in der Zeit, bis wir Kilometer vor Fahrtziel ein Warnschild mit der Aufschrit "Embouteillage" sahen. "Verflucht", sagte meine Liebste. "Was ist denn?", wollte Adrien wissen. "Da kommt ein Stau", meinte Louis entnervt.Wir schlichen also über die autobahn und wurden qalle immer nervöser. "Was ist, wenn wir zu spät kommen?", fragte der Kleine. "Wir - werden - nicht - zu -spät - kommen", antwortete Louis mit Nachdruck. es war offensichtlich, dass er am Rand der Verzweiflung stand. "Ja, aber-" "Lass gut sein, Adrien", meinte ich. "Ausserdem hilft positiv denken immer. Und jetzt hör auf, Louis nervös zu machen." "Ich bin nicht nervös, Mutter", entgegenete Louis. Meine Liebste und ich sahen uns an. Wenn Louis "Mutter" sagte, dannn war Hopfen und Malz verloren.

Das Wunder geschah dennoch, und der Stau löste sich auf, so dass wir doch noch rechtzeitig ankamen. Wir luden unsere Pferde aus, und ich ging mich zusammen mit Louis anmelden. Wir bekamen unsere Startzeit und unsere Startnummer. als Louis sie sah , schluckte er. "Was ist?", fragte ich. "Startnummer ..." murmelte er. "Ja und?" gab ich zurück. "Ich dachte, du seist nich abergläubisch?" "Bin ich auch nicht!", meinte er aufgebracht. Ich ging zurück zu Uriel, striegelte ihn noch einmal, kontrollierte seinen Zopf und verteilte noch etwas Fett auf seinen Hufen. Uriel hatte bereits gemerkt, dass die Leute hier waren, um sich die Pferde anzusehen, also richtete er sich auf und begann, herumzupiaffieren. Ich musste wieder lachen. "Brauchst hier keinen auf dicke Hose zu machen, Uriel, du sollst nur in verschiedenen Gangarten gehen!" Er hörte auf zu piaffieren und sah mich irritiert an. "Die Leute sollen nicht sehen, wie klasse du aussiehst, wenn du die Piaffe machst, sondern wie schön du bist, wenn du 'normale' Dinge tust." Der Hengst sah mich weiter an, dann blieb er ruhig stehen. Louis betrachtete den Friesen und meinte: "Also manchmal finde ich ihn gruslig, wenn er so tut, als würde er dich ganz genau verstehen...". Ich lächelte. "Er versteht mich ganz genau. Das hat deine Mutter uns Beiden beigebracht - sich genau zu verstehen." "Und...wer hat es Mum beigebracht?" - "Frag sie bei Gelegenheit doch mal selber danach. Du bist gleich dran", meinte ich. Ich wollte es ihm nicht sagen, da ich ganz genau wusste, dass er sich sonst nicht mehr konzentrieren konnte. Es war nicht das erste Mal, dass Louis ein Pferd vorführte, aber er sollte seine Sache doch gut machen.

Dann dröhnte es aus den Lautsprecher: "Nächster Teilnehmer in der Kategorie Friese: Uriel d'Endymion, von Luzifer le Saint, aus der Pucelle d'Automne. Achtjährig. Bestitzer: Rima xxx. Vorgeführt von Louis xxx." Louis und Uriel setzten sich in Bewegung. Mein Herz klopfte wie verrückt. Louis machte seine Sache perfekt, aber Uriel konnte überaus eigenwillig sein, und ging oft mit etwas zuviel Elan ans Werk. Ich hoffte, dass er sich mässigen würde. Zu meiner Überraschung sah der Schritt aus, wie aus dem Lehrbuch, und der Trab war fliessend und federnd, nicht zu schwungvoll, aber auch nicht zu plump. Im Stand präsentierte er sich in seiner vollen Pracht, ohne sich zu sehr aufzudrängen. Ich war so stolz auf meine Jungs - auf meinen Vierbeiner und auf meinen Zweibeiner. Auch die Richter schienen von meinem Hengst überzeugt zu sein. Allerdings hatte er gute Konkurrenz, und ich rechnete zwar mit einer hohen Wertung, jedoch nicht mit einem Podiumsplatz.

Louis kammit Uriel zu mlir herüber, und ich umarmte meinen Sohn. Dann hielt ich Uriel ein Leckerli hin, dass er genüsslich aufstaubsaugte, und legte die arme um seinen Hals. Er schnaubte leise und fing an, an meinem Pferdeschwanz zu knabbern. "Lass das", sagte ich und schob seine Nüstern davon. Dann warteten wir auf die Verkündung des Endergebnisses. Endlich hörten wir es aus den Lautsprechern: "Dritter Platz in der Kategorie Friesenpferde belegt: die Startnummer 4 Swaate Diamant von Peer Klaasen. Der Zweite Platz geht an die Startnummer 13 Uriel d'Endymion von Rima..."

Wir trauten unseren Ohren nicht. Uriel hatte den Zweiten Platz gemacht! Das war weitaus besser, als ich erwartet hatte. In dem Moment kam Adrien gelaufen und rief: "Und, Wievielter ist Uri-...ich meine, Uriel eworden?" "Zweiter", sagte ich stolz. "Nicht Erster?", meinte er und schmollte. "Zweiter ist doch auch super", entgegenete ich, und wie zum Beweis hielt Uriel ihm seinen Kopf mit der am Halfter befestigten blauen Schleife hin, auf der eine silberne 2 glänzte. "Du, Mami...die hängen wir aber besser nicht an die Boxentür, sonst frisst Uriel sie noch auf!" Wir mussten alle lachen.

Nachdem auh die Kaltblutkörung gelaufen war, verluden wir unsere Pferde wieder in den Hänger und fuhren nach Hause, wo wir unsere zwei Grossen versorgten und sie dann auf die Weide führten. Als Novalis Uriel sah, wieherte er laut und kam auf Uriel zugetrottet. Die Beiden verstanden sich recht gut. Wir gingen noch mot unseren Hunden Gassi, kümmerten uns um die restlichen Pferde und legten uns erstaunlich früh schlafen. Wir waren alle müde und glücklich. Uriels Schleife legte ich vorerst auf meinen Nachttisch; vielleicht fand ich ja ein Plätzchen an der Boxentür, an das er nicht so leicht rankam...



L



Zuletzt von Vampire Night am Mi Sep 15, 2010 4:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

9 Re: Storys zum Gestüt am Mo Aug 02, 2010 4:27 pm

Vampire Night

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Die Drillingsstory ist fertig.

10 Re: Storys zum Gestüt am Mi Aug 04, 2010 12:43 am

Vampire Night

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Ein doppelt Dicker Sieg

"Verflucht!",schimpfte ich als ich das "Embouteillage" Warnschild sah. Genau das was uns gefehlt hatte war ein Stau."Frankreichs Strassen machens möglich und man findet immer einen Stau wenn man keinen brauch.",dachte ich.Wir schlichen also bis zur nächsten Ausfahrt, fuhren ab und gönnten uns dann eine rasante Fahrt über die Kuhdörfer bis nach Avignon."Hoffentlich kommen wir rechtzeitig an!",murmelte Louis nervös,er sollte Uriel,der Friesenhengst meiner Liebsten vorführen."Wir schaffen das schon.",meinte ich voller Zuversicht und tatsächlich erreischten wir die Pferdeshow in Avignon pünktlich.

Auf dem Gelânde war die Hölle los.Tausende Leute,Züchter,Reiter und Pferdefreunde aus ganz Frankreich und den Nachbarländern hatten sich versammelt um ihre Pferde zu zeigen,Kontakte zu knüpfen und gute Geschäfte zu machen.Wir waren mit zwei Pferden angereist. Meine Liebste wollte ihren Friesenhengst Uriel vorstellen und ich nahm mit Samson unserem prämierten Ardennerhengst teil.Samson hatte schon viel Zucht- und Leistungsschauen hinter sich aber ich nahm immer wieder gerne mit ihm daran Teil weil ich sehr stolz auf ihn bin und natürlich auch die Rasse an sich gerne beliebter machen wollte. Während Louis und meine Liebste die Startnummern holten striegelte ich noch einmal Samsons Fell,kämte seine Mähne,ordnete seinen Behang und ölte das Fell ein damit es einen schönen Glanz hatte.Samson stand seelenruhig da, anbinden musste ich ihn nicht,er vertraute mir voll und ganz und wäre niemals einfach so weggelaufen. Dann streifte ich ihm seine Showzäumung über und wartete auf die Rückkehr meiner Liebsten."Und welche Nummer hat er?",fragte ich als sie zurück kamen."Nummer 6!" ,antwortete sie und fügte hinzu,"Unser Petz hat mal wieder seine Konkurenten verscheucht.Neun Stück haben ihren Hengst abgemeldet als sie gesehen haben dass Samson auf der Liste steht." Samson war Viezeweltmeister im Holzrücken auf dem Parcours und im Gelände und er hatte aufgrund seines Bilderbuch Körperbaus schon viele Leistungs und Zuchtshows gewonnen. Seine Decktaxe machte uns reich und sein Gemüt berührte alle Herzen, aber es nervte mich wirklich dass sich Leute nur wegen ihm abmeldeten. Wenigstens einen Versuch ihm den Rang streitig zu machen hätten sie doch wagen können und es waren bestimmt gute Junghengste dabei die eine Konkurenz hâtten sein können. "Schon wieder...",sagte ich genervt und tätschelte Samsons Kopf worauf dieser schnaubte. "Ich hab keine Lust schon wieder einfach so zu gewinnen. Wo bleibt denn da der Wettbewerb!",meinte ich und schüttelte den Kopf. Sie zuckte mit den Schultern. Ich befestigte die Startnummer an Samsons Brustgeschirr und wartete auf meinen Auftritt. Während wir warteten standen wir neben einem Mann mit einem ebenfals sehr gut gebauten Ardennerhengst. Ich unterhielt mich mit ihm und er erzâhlte mir dass sein 5 jähriger Hengst nun zum vierten mal an einer Show teilnehmen wûrde und er bis jetzt jedesmal gewonnen hatte und er so langsam die Lust an den Shows verlor.Ich erzählte ihm mein Problem mit Samson und wir freuten uns richtig gegeneinander antreten zu können. Dann wurden Samson und ich aufgerufen. "Der nächste Teilnehmer in der Kategorie "Cheval de Trait ardennois" Samsons Pride. Ein Sapin Blue Sohn aus der Papillote. Ein zehnjähriger Premium Deckhengst.Besitzerin Jill XXX vorgeführt von Jill XXX." Ich führte Samson in den Ring und grüsste die Richter. Anschliessend führte ich meinen Grossen im Schritt und Trab vor bevor er im Stand genauer inspiziert wurde. Samson stand routiniert vor den Richtern und liess sich begutachten und genau untersuchen.Als sie fertig waren führte ich meinen Hengst noch einmal im Schritt vor und dann durften wir den Ring verlassen. [b]

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